Dienstag, 30. August 2011

du warst es ! wenn auch nur ich es tun könnte, du hast die musik in mein herz gesteckt! es ist schwer, auch nur stark zu bleiben, nicht zu wissen, ob ich dir leid zufüge. ich will es vermuten, ein lächeln,auf deine lippen zu zaubern. ein brief nach hause, und ich spreche nicht wirklich viel. wir beide wissen, ich bin ebenso wenig begeistert, doch ich denke es gibt dinge, die ich noch unausgesprochen gelassen habe. ich bin okay, mach dir keine sorgen!  ich wünschte ich wäre ein besseres kind gewesen, ich versuche zu bremsen. es tut mir leid, dass ich dich im stich gelassen habe. du weißt, es ist nur rock'n'roll !ich weiß dich an meiner seite, zu schätzen! durch das alles, du bist bei mir! mir läuft die zeit davon und ich werde die welt erobern!
auch wenn auf mich allein gestellt bin, weiß ich, dass ich nicht allein bin! denn ich weiß, es gibt jemanden irgendwo, der wartet, bis ich nach hause komme! also hier ist einer mit herz, eine rettungsleine von beginn an. 
home, sweet home!

Donnerstag, 25. August 2011

wer sagt, das 'nichts' wäre zu nichts nütze? ist ein nichtsnutz, der sich seiner nichtigkeit unnützer weise nicht bewusst ist. das nichts bewusst zu nutzen, in dem bewusstsein nichts zu wissen und zu nützen, ist der wahre wert des wissens um das nichts! nicht nur deswegen ist weiß die gesamtheit aller farben von denen man weiß oder zu wissen glaubt. der ausspruch 'ich weiss' lässt uns wissen, dass das wissen weiß ist, nicht grün. die grünen grübeln über ihre gründungsabsichten aus absicht: vom augenblick der visuellen erkenntnis an. ERholung nicht SIEholung, ERbrechen nicht SIEbrechen - der junge, das mädchen - sexistenscheiße, echt mal normal. normalerweise nützen niedere nebensächlichkeiten nur nichtsnutzen. ich lass es frei fließen, will gedanken in blei gießen, weil sie sonst auf eis liegen und sich einschließen. sich abkapseln und am hass basteln. nur noch nachts wach sind bis ich ihren krach satt bin, denn verkörper' ich nen lebendigen tod. denn will ich vorbeugen, nix geht über eine gute prophylaxe. da hat sogar mal die werbung recht. halt ich denk verkehrtrum jetzt, ein bisschen ordnung das wärs! ich brauch ein raster, sonst geht hier garnichts. wie wärs mal mit nem plan statt nur wahnwitz? und der plan ist jetzt erstmal einen plan zu schmieden, denn an einem schlechten anfang scheitern sogar wahre lieben! wie wärs mal mit ner überschrift, nein es gibt klügeres,
vielleicht einen schädel sprengen und eine rauchen? nein, das ist auch nicht gut, gibtn haufen blut, ich mach die augen zu- okay, erster tauchversuch. ich surfe im kopf, mach mentales wellenreiten. das epizentrum, das einzige 'wieso', der pilot,  der cheff,  der boss, der immer drin und nie davor sitzende. bin schon wieder da ganz die alte, voll bei verstand. ich war nah dran und bin dann doch woanders lang - okay wir wollten in die mitte des ganzen, da wo der beat herkommt zu dem wir tanzen! ja genau - der fall der fälle, der urpunkt, das ziel aller forschung, der mordgrund sitzt fern jeder ortung. das ding aller dinge, der sinn aller sinne, die einzige Stimme.  die einzige these "alles sei grundlos". die ursache, die klärung der frage, die heimat, die mitte der rolle, erste geburt, das erste glied der kette, die universaltablette, der ort ohne "hätte", der anfang, verdammt lang her, der strand für das meer, die flamme des herzen - das flammende herz, das wie was wieso geschieht.
der eine ort an dem sich alles ähnlich ist, die quelle allen übels, der eine - der erste - der letzte ! , der eintritt in etwas das eigentlich weiß ist, nirvana, diese eine sache, diese eine macke, der drang, das verlangen, das handzeichen. alle schlösser der erde wurden auf blut erbaut ! -  das bisschen freiheit, die vorhersehung, das schicksal, der 'abfuck', das 'lass das!', die denker der werbung des universums, die herkunft, das unfassbare,
der hahn aller hühner, wasser der mündung und noch viel mehr.


Montag, 22. August 2011




je schneller wir fallen, stoppen wir und bleiben stehen. wir rennen wieder im kreis wie die dinge, zu denen wir aufschauen. du sagtest, das war nicht gut genug, aber wir werden es ein weiteres mal versuchen. vielleicht versuchen wir es zu sehr - wenn es wirklich näher ist, ist es zu weit weg. es sieht so aus, als würde ich immer,  wenn ich mit dir zusammen bin, meinen verstand verlieren - weil ich mich rückwärts verbiege um zu berichten. gibt es einen grund sich zu beschweren. aber wenn du mich verrückt machst, dann denke ich, sollten wir eine pause machen. ich kann nicht zurück und fragen warum. es dauerte lange, dass es starb und ich hasste es, wenn du es gefälscht hast. du kannst es nicht verstecken, du kannst es genauso gut ergreifen. also glaube mir, es ist nicht einfach. ich bin zu tief drin und versuche es weiter. oben in meinem kopf, anstatt unter zu gehen.

Freitag, 15. Juli 2011

liebes tagebuch,
heute kann keiner mir was. ich gebe nicht auf un bin was ich bin. nie wieder beuge ich mich. augen über den schultern, lache dem neuanfang entgegen. vergeude nicht eine sekunde, hole mich raus. dreh das radio so was von laut auf. sie sollen sehen, wie gerade eben, die sonne mich küsst und keiner kann auf die parade regen. es ist als würde ein drei-meter-mann marschieren, parkett unter mir jubeln und mich danach verlieren. ich schwebe nun, lebe nun über den dingen und keiner kann was dagegen tun. lebe gut, alte welt - schäme dich nicht, vergiss das alte, gläserne ich. weit über den dächern der stadt und porzellan-symphonien gescheiterter liebe, wird alles wie meine prise des glücks. eine welt ohne farben und ich will da nie mehr zurück. sieh wie verrückt. alle beten im riege, prediger lieben,  immer die flasche neben der bibel, er trägt die kredite. die giebel am dach, treppe vorm haus fehlt, hauptsache der zaun steht. sieh die vergessenen kids, eine betrogene jugend, interesse für nichts. wieder eine sechs in physik. lässiger blick, messer gezückt, legende der Clique, rebelle für nichts. es ist alles wider dem leben hier! mach’s gut, schöne welt - ich vergebe dir.! zeit zum vergeben.  jeder von uns ist kunst, gezeichnet vom leben. doch heute bin ich stark! stampf auf - ein elefant ab dem heutigen tag. nie mehr die mit der brille, die die schläge kassiert, nie mehr die schüchterne, mit der keiner redet - ab hier, die verlegen agiert, nie mehr die magersüchtige, stumme mitte der masse,  nie mehr der freak im club, wegen musikgeschmack. nie wieder ganz alleine, nie mehr wieder nicht lieb gehabt. nie von anderen wie befangen, wird gebannt, scheiß auf den rollstuhl: heute wird getanzt! die sonne scheint für mich, denn ich bin...  ich bin unzerbrechlich, unverletzlich. mach mich unvergesslich. bin unermesslich stark und der vorhang fällt.

Donnerstag, 14. Juli 2011

ich bin dagegen, gegen alles zu sein. doch ich bin gegen so manches, was mir bekannt ist, denn manches muss ja nicht sein. bin gegen genmanipuliertes gemüse. ich bin dagegen, dass man meint man muss kompliziert sein um klug zu scheinen. ich bin dagegen depp zu sein, ich bin dagegen nett zu sein -  zu manchen menschen, die meinen sie müssten respektlos sein. bin gegen bosse, die meinen, um der Chef zu sein muss man ekelig sein und die mitarbeiter treten und schreien. bin gegen politik, die konstruiert ist uns zu kontrollieren. kommunizier indem ich kontroverse verse komponiere. komm mit mir und sieh die welt so wie sie ist, denn ich bin gegen jeden einzelnen faschist, der uns verseucht mit seinem gift. ich bin gegen tierversuche, ich bin gegen das klonen von menschenleben, bin dagegen das zur zeit noch millionen in wellblechhütten wohnen, und, ich dagegen aufzugeben! bin dagegen zuzusehen, wenn menschenleben untergehen...

Samstag, 9. Juli 2011



kann ich dich ein letztes mal halten, um die angst zu bekämpfen, die in meinen kopf wächst?! ich weiß, dass ich uns beide so falsch behandelt habe. ich weiß, ich bin nicht immer so stark. das erinnert mich daran, als wir frei waren. bevor das leben begann, uns auseinander zu reißen. erinner mich an jene klassen, als wir dachten, dass wir so klug waren. wir waren geliebte auf jede weise. verließen die schule zusammen, gingen zu meinem platz. jetzt kann ich mich kaum an dein gesicht erinnern. bevor ich dich traf, war ich traurig. kann ich dich ein letztes mal halten, um das gefühl zu bekämpfen, was in meinen kopf wächst?!


Freitag, 8. Juli 2011

kalt das herz, pumpt eis in den leib. 
du fühlst dich leer.
die sonne schmilzt das eis.
spürst du das leben?
befreit den geist von seiner last,
licht durchströmt das leben.
all der hass fällt ab von dir,
luft durchströmt die lunge. 
spürst du das leben, pulsierend in dir? 
das eis schmilzt dahin.
spürst du, dass ein neuer tag erwacht?
all die trauer, die dich umgab, scheint wie ausgelöscht.
einst gebrochen von dieser last,
neu geformt und wieder erstarkt.
trenn dich von dem, was dich lenkt.
spürst du das feuer, das in dir brennt?
nutze den tag.
nutze dein leben.
 
tragödien, die dir begegnen,
lass sie vergessen sein.